Cybercrime-Viktimisierung und Kategorisierung – eine Betrachtung aus der Perspektive der Routine-Aktivitäten-Theorie (RAT)

Autor/innen

  • Edith Huber
  • Bettina Pospisil
  • Thilo Sauter
  • Albert Treytl

DOI:

https://doi.org/10.18716/ojs/krimoj/2025.1.7

Schlagworte:

Bewusstseinsbildung, Cybercrime, Cybersecurity, Routine-Aktivitäten-Theorie, Viktimisierung

Abstract

Diese Studie untersucht die Schnittstelle zwischen Cybercrime-Viktimisierung und Prävention durch die Linse der Routine-Aktivitäten-Theorie (RAT). Anhand einer repräsentativen Umfrage in Österreich werden die Viktimisierungserfahrungen privater Personen analysiert, wobei der Schwerpunkt auf finanziellen, datenbezogenen und persönlichen Cyberkriminalität liegt. Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in Demografie und Schutzniveaus der Opfer verschiedener Cybercrime-Typen. Auffallend ist, dass höhere Levels an physischem und persönlichem Schutz unerwarteterweise mit einer erhöhten Viktimisierung korrelierten. Diese Studie unterstreicht die Heterogenität von Cyberkriminalität und die Notwendigkeit nuancierter Präventionsstrategien, die die unterschiedlichen Charakteristika der verschiedenen Arten von Cyberkriminalität berücksichtigen. Die Implikationen heben die Komplexität der Beziehung zwischen Cybersecurity-Maßnahmen und Viktimisierung hervor und stellen Annahmen über die Schutzwirkung erhöhter Cybersecurity-Bewusstseins- und Maßnahmen in Frage.

 

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Veröffentlicht

2025-03-27

Zitationsvorschlag

Huber, E., Pospisil, B., Sauter, T., & Treytl, A. (2025). Cybercrime-Viktimisierung und Kategorisierung – eine Betrachtung aus der Perspektive der Routine-Aktivitäten-Theorie (RAT) . Kriminologie - Das Online-Journal | Criminology - The Online Journal, (7), 100–123. https://doi.org/10.18716/ojs/krimoj/2025.1.7